Musik

The Creation - We are Paintermen

In den 60ern galten sie als Epigonen der Who und waren für die Zeit eines Albums vor allem in Deutschland erfolgreich.  Aber was die Jungs da etwa in »Making Time« der Gitarre entlocken, lässt sie fast als Vorläufer von Kills und Konsorten erscheinen.

Cornelius - 69/96, Point, Sensuous

Auf die Frage, wie man mit dem Erbe von Yellow Magic Orchestra einerseits und My Bloody Valentine andererseits umgehen soll, findet der japanische Mädchenschwarm mit dem Planet-der-Affen-Pseudonym ähnlich unterhaltsame Antworten wie Stereolab, berücksichtigt aber noch weniger  stilistische Grenzen.

Thievery Corporation - The Mirror Conspiracy

Eigentlich fehlt mir für derartiges Lounge-Gedudel bzw. Tapetenmusik die Geduld: die wohlarrangierten Stimmen integrieren sich artig im Hintergrund, der Rhythmus ist zivil und garantiert nie schweißtreibend, das Arrangement geschmackvoll. So richtig eklig also, und dennoch reicht es für drei Mal hören.

La Rainbow Toy Orchestra - In Love With Toys

Nicht La Callas oder La Castafiore sondern La Rainbow? Von Diven ist hier aber nichts zu hören, nur von Spielzeuginstrumenten in musikalischen Miniaturen. (Erhältlich unter einer Creative Commons-Lizenz über Error! Lo-Fi Recordngs)

Paco de Lucia - Fuente Y Caudal

In Spanien herrschte 1973 noch die von Franco durchgesetzte Friedhofsruhe. Doch die Umwälzung deutet sich selbst im Flamenco an, wenn auch, wie hier, ohne Worte.

Rachid Taha - Tékitoi

Der Punk des Rai bringt selbst noch Disco und Hardrock im Repertoire der arabischen Musik unter und »The Sherif don't like it«, singt er den Clash nach. Glaube ich aber nicht, ich wette, der tanzt

Radio Tarifa - Cruzando El Río

Die lokalen Radiostationen zwischen Cadiz und Gibraltar spielen Pop, HipHop und Flamenco rauf und runter. Aber an der windigsten Ecke Andalusiens gibt es bei dem andauernden guten Wetter auch immer Überreichweiten, so dass es häufig zu einem Brückenschlag der marokkanischen Sender über die Straße von Gibraltar kommt. Das ist der Ausgangspunkt Radio Tarifa.

Jeffrey Bützer - She Traded Her Leg

Mit einer ganzen Reihe von Instrumenten und Spielzeugen knüpft der junge Ami an europäische Filmmusiken an und klingt in seinen schlechtesten Momenten nach der Traumtänzerei von Yann Tiersen. Aber davon gibt es nur wenige.

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